Besuch auf dem Elfinger Hof

Ein Vormittag auf dem Bauernhof

Die 2. Klasse hatte heute (18.4.) einen interessanten und lehrreichen Vormittag auf dem Elfinger Hof bei Familie Horsch erlebt. Nach der herzlichen Begrüßung von Frau Horsch durften wir zuerst herausfinden, was hier rund um den Hof alles angebaut wird: wir entdeckten mit Hilfe von Pflanzen, den geernteten Körnern oder Bildern Weizen, Gerste, Mais, Raps und die Sonnenblume und fanden heraus, was mit der Ernte passiert. Die Mais-Silage entdeckten wir kurz darauf tatsächlich als Futter für die Rinder im Stall. Das leuchtend gelbe Rapsfeld konnten wir vom Hof aus gut sehen. Anschließend durften wir einen Acker selbst bewirtschaften. Das Ganze natürlich nicht ganz in echt, sondern mit Hilfe von landwirtschaftlichen Spielzeugfahrzeugen. Diese nahmen wir ganz genau unter die Lupe, weil unsere Aufgabe später darin bestand, genau diese Fahrzeuge und Maschinen später in echt in der großen Fahrzeughalle wieder zu erkennen. Wir durften sogar in die verschiedenen Traktoren sitzen, lenken und die Warnblinker einschalten. Manche von uns machten es sich in den riesigen Traktorreifen bequem. Herr Horsch erklärte und zeigte uns, wie die Sojabohnen in Säcke abgefüllt werden. Etwas wärmer war es im Stall bei den Kühen und Rindern. Die „Jungs“ waren alle auf der einen Seite untergebracht und fraßen die Mais-Silage. Die „Mädchen“ waren auf der anderen Seite und fraßen an diesem Morgen Heu. Eine Schubkarre voll mit Kraftfutter stand auch bereit. Sie muhten richtig laut, weil sie dachten, dass wir sie auf die Weide lassen würden. Das Gras war aber zu nass und deshalb mussten sie noch im Stall bleiben. Die Kälbchen durften wir streicheln. Zwei davon versuchten an unseren Daumen zu nuckeln. Zwischendurch durften wir noch zu den Pferden und diese streicheln und füttern. Wir mussten aber darauf achten, dass wir nicht den gelbblühenden Hahnenfuß verfüttern, weil die Pferde davon schlimme Bauchschmerzen bekommen können. Viel zu schnell verging der Morgen und wir mussten schon wieder los mit dem Bus in Richtung Maulbronn. Dort erwarteten uns zwei Mamas, die für uns Taxi spielten. Ganz herzlichen Dank an unser Elterntaxi und an Familie Horsch, die uns einen wirklich schönen Ausflugstag bereitet haben.

Tarzahn

Tarzahn hat Karies

Die ganze Grundschule war in Mühlacker beim diesjährigen Schülerkonzert „Tarzahn hat Karies – Im Dschungel herrscht Musikverbot“.
Ganz allein ist der Biologe Taridius Zahn mit einem Forschungsauftrag im Dschungel unterwegs, umgeben von Schlangen, Spinnen, Affenbrotbäumen und Lianen. Und zu allem Übel hat er jetzt auch noch Zahnschmerzen. Vielleicht können Corni, Trombi und Tröti, die drei lustigen Gesellen mit Trompete, Horn und Posaune helfen. Doch auch die sind betrübt, denn seit kurzer Zeit herrscht im Dschungel absolutes Musikverbot, und auf unheimliche Weise verschwinden zudem immer mehr Instrumente. Jetzt kommt alles auf die Dschungelfee an! Natürlich gibt es ein Happy End, und alle – auch die Zuschauer -stimmen zum Schluss das fröhliche Dschungellied an.
Während für manche Kinder bereits die Busfahrt spannend und aufregend war, gab es andere, die die drei Blechblasinstrumente sehr schön fanden oder die große Spinne und die Schlange, die im Stück vorkamen. Auch das Grammophon, die Dämpfer auf den Instrumenten, das Spielen nur auf den Mundstücken oder die verschiedenen Interaktionen, zu denen Tarzahn immer wieder aufgefordert war, kamen sehr gut an. Am Ende des sehr kurzweiligen abwechslungsreichen musikalischen Vortrags fuhren alle gut gelaunt und mit viel klassischer Musik in den Ohren wieder nach Zaisersweiher zurück. Alle freuen sich schon aufs nächste Jahr.

 

Waldtag Klasse 1

Waldlerngang der Klasse 1

Wir, die Klasse 1, waren mit dem Förster Leon Rommel und dem Waldmobil im Wald. Herr Rommel hat uns kurz etwas über verschiedene Tiere und Pflanzen im Wald erzählt. Sehr schnell ging er zum eigentlichen Thema „Vögel und ihre Nester“ über. Wir haben erfahren, dass Vögel nicht nur auf Bäumen Nester bauen, sondern auch in Erd- und Baumhöhlen sowie im Gras. Praktisch haben wir selbst Nester im Wald gebaut. Da wurden wir richtig erfinderisch und kreativ. Der nächste Schritt bestand darin, dass von uns „Vogelpaaren“ immer ein Elternteil am Nest bleiben musste, während der andere im Wald nach Nahrung suchte. Auch die Vögel, die nur eine bestimmte Nahrung fressen, wurden beim Spiel berücksichtigt. Das hat uns großen Spaß gemacht. Manche von uns waren wirklich gute und schnelle Futterbeschaffer.
Nach einem ausgiebigen Vesper im Wald, wozu wir es uns auf den mitgebrachten Sitzkissen bequem gemacht hatten und es uns gut schmecken ließen, wollte uns Herr Rommel noch etwas für die Bäume und deren unterschiedlichen Rinden sensibilisieren, natürlich wieder in Form eines Spiels. In Partnergruppen wurden einem Kind die Augen verbunden und es durfte mithilfe seines Partners eine Rinde ertasten. Später sollte es herausfinden, welcher Baum es wohl gewesen war.
Wir hatten sehr viel Freude im Wald und danken Leon Rommel nochmals ganz herzlich für seine tollen Ideen und die Zeit, die er mit uns verbracht hat.