Digitalisierung geht voran

Im Zuge der Digitalisierung der Schulen in Baden-Württemberg konnte auch die Willy-Schenk-Schule Endgeräte für Schülerinnen und Schüler erhalten.
Dank verschiedener Fördertöpfe und ist die Schule seit einigen Monaten mit inzwischen 18 Tablets ausgestattet. Die SchülerInnen aller Klassen haben abwechselnd Gelegenheit, im Mathe- Deutsch- oder Sachunterricht damit zu arbeiten. Sie können personalisierte Übungen bearbeiten und individuelle Förderung erhalten, aber auch Diagnosetests absolvieren. Die leichten Lenovo Chromebooks mit dem offenen Betriebssystem Android können sowohl als Tablet genutzt werden, mit der andockbaren und gleichzeitig als Hülle fungierenden Tastatur aber auch als vollwertiges Notebook. Der Akku des leistungsstarken Gerätes ist dabei ausreichend für zwei bis drei Schultage.

Im gleichen Zuge wurden in allen Klassenzimmern die multimediale Ausstattung verbessert. In jedem Klassenzimmer steht der Lehrkraft nun ein Notebook und eine digitale Dokumentenkamera zur Verfügung. Der an der Decke montierte Beamer wirft das Bild an die neu angebrachten Projektionsflächen hinter der Tafel, sodass alle einen optimalen Blick haben. Alle Geräte sind seit dem Einbau in reger Benutzung und bereichern den Unterricht.

Neues Schulmobiliar in den Klassenzimmern

Vor den Sommerferien 2021 wurden alle Schultische und -stühle in den Klassenzimmern der Willy-Schenk-Schule ausgetauscht. Das alte Mobiliar aus den frühen 90er Jahren war inzwischen stark abgenutzt und durchgesessen.
Wie bisher steht für jede Schülerin und für jeden Schüler ein Einzeltisch zur Verfügung. Die Tische sind deutlich leichter und die ergonomischen Stühle lassen sich nach Unterrichtsschluss in Kufen unterhalb der Tischplatte einhängen. Dadurch können die Tischplatten leichter gereinigt werden. Für die jüngeren SchülerInnen stehen kleinere Stühle mit roten Sitzschalen, für die älteren SchülerInnen höhere Stühle mit blauen Sitzschalen bereit. Man kann gut darauf sitzen und manchmal auch etwas vor- und zurückschaukeln.

Mit dem Konzept der Einzeltische können schnell und unkompliziert Lerngruppen gebildet werden und gleichzeitig bei Bedarf pandemiebedingt notwendige Abstände eingehalten.

Der Lebenszyklus des Distelfalters

Die Klasse 3/4 beschäftigt sich im Sachunterricht im dem Thema Schmetterlingen.
Im Projekt “Lebenszyklus des Distelfalters” erleben die Schülerinnen und Schüler die spannende Entwicklung von der Raube bis zum Schmetterling.

Leben ist nicht genug, sagte der Schmetterling. Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume gehören auch dazu. – Antoine de Saint-Exupéry

In speziellen Aufzucht-Sets wurde die kleinen Tiere gefüttert, gepflegt und genau beobachtet. Über einige Wochen gab es fast jeden Tag etwas neues zu entdecken und die Kinder konnten den Naturprozess hautnah erleben. Nach etwa 7 Tagen begannen die Raupen, sich zu verpuppen. Die Puppen wurden in in einer Voliere umgesetzt und nach einer Woche konnte man schon die Flügelfarben erkennen. Als die Tierchen dann geschlüpft sind, mussten sie natürlich gefüttert werden. Obststücke und frisches Wasser standen bereit. Es war faszinierend zu sehen, wie die Flügel sich entfalten und für die ersten Flüge sorgfältig getrocknet wurden. Bald schon wurde die Voliere zu klein für den regen Flugverkehr. Die Kinder ließen die Falter gemeinsam frei und verfolgten gespannt, wie sie sich auf ihre Reise machten.
Es war ein großartiges Erlebnis zu verfolgen, wie sich eine gefräßige Raupe in einen wunderschönen Schmetterling verwandelt.