Digitalisierung geht voran

Im Zuge der Digitalisierung der Schulen in Baden-Württemberg konnte auch die Willy-Schenk-Schule Endgeräte für Schülerinnen und Schüler erhalten.
Dank verschiedener Fördertöpfe und ist die Schule seit einigen Monaten mit inzwischen 18 Tablets ausgestattet. Die SchülerInnen aller Klassen haben abwechselnd Gelegenheit, im Mathe- Deutsch- oder Sachunterricht damit zu arbeiten. Sie können personalisierte Übungen bearbeiten und individuelle Förderung erhalten, aber auch Diagnosetests absolvieren. Die leichten Lenovo Chromebooks mit dem offenen Betriebssystem Android können sowohl als Tablet genutzt werden, mit der andockbaren und gleichzeitig als Hülle fungierenden Tastatur aber auch als vollwertiges Notebook. Der Akku des leistungsstarken Gerätes ist dabei ausreichend für zwei bis drei Schultage.

Im gleichen Zuge wurden in allen Klassenzimmern die multimediale Ausstattung verbessert. In jedem Klassenzimmer steht der Lehrkraft nun ein Notebook und eine digitale Dokumentenkamera zur Verfügung. Der an der Decke montierte Beamer wirft das Bild an die neu angebrachten Projektionsflächen hinter der Tafel, sodass alle einen optimalen Blick haben. Alle Geräte sind seit dem Einbau in reger Benutzung und bereichern den Unterricht.

Der Lebenszyklus des Distelfalters

Die Klasse 3/4 beschäftigt sich im Sachunterricht im dem Thema Schmetterlingen.
Im Projekt “Lebenszyklus des Distelfalters” erleben die Schülerinnen und Schüler die spannende Entwicklung von der Raube bis zum Schmetterling.

Leben ist nicht genug, sagte der Schmetterling. Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume gehören auch dazu. – Antoine de Saint-Exupéry

In speziellen Aufzucht-Sets wurde die kleinen Tiere gefüttert, gepflegt und genau beobachtet. Über einige Wochen gab es fast jeden Tag etwas neues zu entdecken und die Kinder konnten den Naturprozess hautnah erleben. Nach etwa 7 Tagen begannen die Raupen, sich zu verpuppen. Die Puppen wurden in in einer Voliere umgesetzt und nach einer Woche konnte man schon die Flügelfarben erkennen. Als die Tierchen dann geschlüpft sind, mussten sie natürlich gefüttert werden. Obststücke und frisches Wasser standen bereit. Es war faszinierend zu sehen, wie die Flügel sich entfalten und für die ersten Flüge sorgfältig getrocknet wurden. Bald schon wurde die Voliere zu klein für den regen Flugverkehr. Die Kinder ließen die Falter gemeinsam frei und verfolgten gespannt, wie sie sich auf ihre Reise machten.
Es war ein großartiges Erlebnis zu verfolgen, wie sich eine gefräßige Raupe in einen wunderschönen Schmetterling verwandelt.

 

Mobile Küche

Die Klassen 2, 3 und 4 haben dieses Jahr am Angebot des Landratsamtes und der Ernährungsberatung des BEKI-Programmes “Mobile Küche” teilgenommen. Die Aktion fand im November statt. Mit großem Eifer bereiteten die Schülerinnen und Schüler Mahlzeiten zu, anschließend konnten sie ihre Gerichte selbst ausgiebig genießen.

2. Elternabend im Schuljahr 2019/20 -entfällt-

Der Elternabend Ende März entfällt aufgrund der Corona-Pandemie.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die jeweiligen Klassenlehrerinnen.

Programmpunkte:

  • Begrüßung durch den Elternbeirat
  • Rückblick auf das bisherige Schuljahr
  • Aktuelles und Ausblick auf das Schuljahr 2019/20
  • Schulfest 23.07.2020 17:00-20:00 Uhr
  • Sonstiges / Fragen

Herzliche Grüße

Ihr Elternbeirat

Aus Alt mach Neu – Projekt Papierschöpfen

Am 4.2.20 stellten wir, die Klasse 3 der Willy-Schenk-Schule, gemeinsam mit Herrn Schmelzer vom Landratsamt unser eigenes Papier her. Zuerst durften wir alte Zeitungsschnipsel in einem Eimer mit Wasser aufweichen. Dann vermischten wir Schnipsel und Wasser in einem Mixer zu „Zeitungsschlamm“. Danach kippten wir den grauen „Papierbrei“ in eine Wanne mit Wasser und rührten das Ganze mit den Händen um. Anschließend schöpften wir mit einem eckigen Sieb den „Brei“ heraus. In der Siebform hatten wir nun eine dünne Schicht von grauem Brei liegen. Das Wasser musste jetzt abtropfen. Dann wischten wir mit einem Tuch noch mehr Wasser ab, damit das Ganze trockener wurde. Vorsichtig kippten wir das Sieb über einer Zeitung aus. Der „Papierbrei“ sah jetzt schon fast wie ein grobes Blatt Papier aus. Den letzten Wasserrest drückten wir mit einem Nudelholz vorsichtig aus unserem fast fertigen Papier aus. Jetzt mussten wir unser altes, neues Papier nur noch trocken lassen. Am nächsten Tag durften wir unser eigenes Papier mit nach Hause nehmen. Das Papierschöpfen hat uns viel Spaß gemacht.